Blu-Ray Filme: J bis L

James Bond

Etliche Schauspieler haben sich schon an dem charismatischen, typisch britischen Geheimagenten mit der Lizens zum Töten versucht und da sind einige bekannte Namen dabei. Angefangen mit dem URBOND Sean Connery den Schotten in 7 Filmen über Roger Moore den Engländer in weiteren 7, George Lazenby, Australier, in einem einzigen, was auch durchaus genügend war, Timothy Dalton den Waliser in weiteren zwei Filmen und schließlich Pierce Brosnan den Iren und nun Daniel Craig, der auch entlich wieder ein Engländer ist. Erfinder des Ganzen ist Ian Flemming geboren am 28. Mai 1908 in London. Er war zunächst Schriftsteller für Kinderbücher bis er 1939 in den britischen Marine-Dienst einberufen wurde. Als er 1940 unter anderem dafür zuständig war Gibraltar und Südspanien vor der Radar-Überwachung durch Deutsche zu schützen kam ihm offenbar schon eine Idee, denn damals schon hieß die Operation Goldeneye. Nach seiner Kiregszeit schrieb er zunächst weitere kleinere Romane bis dann 1953 seine Geschichte Casino Royal erschien, der erste Auftritt des James Bond. Die Filmrechte waren schnell verkauft für 6000$ aber der Film selbst floppte. Als John F. Kennedy Liebesgrüße aus Moskau als eines seiner Lieblingsbücher bezeichnete stieg das Interesse an 007 gewaltig an. 1964 nach etlichen weiteren Bänden und Kurzgeschichten über den Geheimagenten verstarb Fleming an einem Herzinfarkt durch Rauchen, gutes Essen und...wer könnte es verdenken die Vorliebe zum Trinken.

James Bond selbst ist eigentlich der Sohn von Schotten und geboren in Deutschland, folgt man der Büchervorlage, genauer gesagt in Wattenscheid, wächst aber bei seinem Onkel in Canterbury auf. Genau wie sein Erfinder macht er Karriere in der Royal Navy, bis er schließlich Agent wird. Er ist ein galanter, ironischer, zynischer Macho mit einer Aura der Unverwundbarkeit, in den neueren Filmen kein Raucher mehr, aber sowohl den Frauen als auch dem Glücksspiel und dem Alkohol verfallen. Mittlerweile gibt es 23 Filme.

Typische Merkmale des Filmes sind Cartoonartige Schurken, welche meist die Weltherrschaft anstreben, schöne, schnelle Autos meist der bekannte Aston Martin, integriert mit Schleudersitzen, Maschinengewehren, Minen oder gar Unsichtbarkeit, teure Uhren (erst Rolex nun Omega) ebenfalls mit technischen Finessen ausgestattet. Außerdem erleben wir halsbrecherische Stunts, exotische Schauplätze und nicht minder exotische, schöne Frauen. Zu jedem Bond gibt es ferner ein gutes und ein böses Bondgirl - James kriegt sie für gewöhnlich beide. Männerphantasien, sie verstehen. Amüsant ist, dass James immer eine setsame Todesart vorbestimmt ist, auch wenn ein einfacher Pistolenschuss sein Leben beenden würde.

Die Darsteller:
Sean Connery: Ist der Sohn eines LKW-Fahrers und einer Putzfrau, war Bodybuilder, Model und Chorsänger. Er war auch der Ansicht, Bond sei mit ihm schlecht besetzt, da dieser ein nobler Bursche sei und er nur Sohn einer Arbeiterfamilie. Außerdem wollte er die Rolle zunächst nicht annehmen, denn er ahnte, dass es eine lange Serie werden würde und er mochte Serien noch nie. Die Gage hingegen scheint ihn überzeugt zu haben.
George Lazenby: Der Australier war Unterhosenmodel und Autoverkäufer, merkwürdiger Weise nahm er das Filmangebot sofort an ;-).
Roger Moore war der Gentleman unter den Bonds, er war sogesehen auch der erste echte Schauspieler, der sich der Rolle annahm und eben auch der erste Engländer.
Timothy Dalton: War ebenfalls Schauspieler und began großspurig, denn er sagte, er wolle mal den RICHTIGEN Bond spielen, wie ihn Fleming in seinen Romanen beschrieben hatte. Immerhin hatte er dafür 2 Filme Zeit.
Pierce Brosnan: Bereits ein bekannter Schauspieler, auch er war mal in Unterhosen zu sehen und wurde direkt als schönster Mann in diesen gekürt. So falsch also lag auch Lazenby mit seiner Profession garnicht. Wenn sie demnächst also von ihrer Freundin auf ihre Unterhosen angesprochen werden, sobald sie vor dem Fernseher sitzen, sagen sie einfach, sie spielen Bond nach...oder gar Brosnan selbst.
Daniel Craig: Er ist der momentane Bond, härter und direkter als jene vor ihm, auch weniger Gentleman und ist Sohn eines Stahlarbeiters und einer Kunstlehrerin. Viele waren mit seiner Erscheinung nicht zufrieden, aber nach dem großen Erfolg von Casino Royal wurde die Kritik weitaus geringer.

Fazit: An der Herkunft und Bildung der 6 Schauspieler, welche natürlich nicht mit der des James Bond übereinstimmt, können wir dennoch eines mitnehmen. Sei man nun der Sohn eines LKW-Fahrers, der einer Putzfrau oder auch eines Stahlarbeiterrs, in vielen von uns mag ein Geheimagent stecken, auch, wenn er nur eine kleine Doppelnull ist...oder vielleicht ein Unterhosenmodel.

Kill Bill

Ein fulminantes Gemetzel der Extraklasse. Klar wenn eine spezialisierte Killerin auf ihrem Rachefeldzug vor nichts halt macht, trainiert in allen möglichen Kampfsportarten ist und über ein Katana aus hervorragendem Hause verfügt kann es schonmal sein, dass die Fetzen fliegen. Dabei sind die einzelnen Schauplätze alle höchst unterschiedlicher Natur, vom beruhigenden japanischen Garten über den verrammelten Wohnwagen zu dem ordentlichen Wohnzimmer von nebenan. Teilweise wird aus den Gründen der Wahrung eines Hauchs Ästehtik auf schwarz-weiß umgeblendet, weil das Massaker sonst vermutlich nicht mehr ansehnlich wäre. Dabei erreicht die Kameraführung, dass uns das Werk schon beinahe in Form eines Comics verabreicht wird. Schnell, brutal, komisch - Action in reinster Form. Dabei kreutzt Tarantino wild durch verschiedene Genre, oft nicht lang genug, dass man sich dessen bewußt wird. Egal, wer einen Trip durch das Hirn eines Filmemachers wie Quentin Tarantino möchte, ziehe sich diese Blu-Ray rein...aber fern der Kinder bitte.

King Kong

Nach dem bahnbrechenden Erfolg des Herrn der Ringe wagt sich Peter Jackson an seinen Favoriten aus Kindheitstagen heran. Schließlich brachte dieser Film wohl auch den Wunsch in ihm hervor, selbst mal Regie zu führen. Was dabei herausgekommen ist, ist wirklich erstaunlich, auch wenn die Hand Jacksons hier und da nicht nur nicht zu verleugnen ist, sondern schon einen zu intensiven Griff in die Monsterecke getan hat. Riesige eckelige Würmer schnappen nach Köpfen und die Freakshow nimmt kein Ende. Hätte nicht sein müssen aber nun gut, es ist eben auch der Mann, der Meet the Feebles gedreht hat und andere Zombieklassiker. Aber der Kong selbst ist menschlicher denn je und die Effekte sind Augenöffner erster Güte. Das Wesen spielt mit den Gefühlen der Zuschauer und weiß uns in seinen Bann zu ziehen. Die Schauspieler drum herum sind Nebensache, auch wenn sie ihre Rollen durchaus annehmbar spielen. Der Film ist Action, Abenteuer, Grusel und Herzschmerz und kann mit gewaltigen Kulissen und Panoramabildern aufwarten. Eine sehr schöne Verfilmung.

Kung Fu Panda

Wieder ein "Tier" im Mittelpunkt, aber weitaus weniger dramatisch und tragisch als King Kong. Der Film will einfach nur die Familie unterhalten und witzig sein, was ihm meistens auch einigermaßen gelingt. Zwar gibt es viele Gags, über deren Qualität läßt sich aber streiten. Der Film versinkt in absoluter Mittelklasse, es wird nichts neu erfunden und sich einfach bestehender Eastern Filme bedient. Die Story selbst gleicht dabei jdem anderen mäßigen Heldenfilm, aus der Null von Nebenan wird der Elitekämpfer mit Trainig, Schweiß und Glück. Trotzdem sind die Animationen gut gelungen und es bleibt ein leichter Filmgenuß für zwischendurch.